ABC Analyse – Vendorlink

ABC Analyse

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ABC verdeling 1ABC Analyse
Die ABC-Analyse ist auch eine Methode, um Lieferanten in Gruppen einzuteilen. Die Gruppe der A-Lieferanten ist eine kleine Gruppe von Lieferanten, für die der größte Teil des Einkaufsetats ausgegeben wird. Es handelt sich um eine Lieferantengruppe, die unbedingt mit Vendor Management verfolgt werden sollte.


ABC 2Hintergrund

Die ABC-Analyse in VendorLink basiert auf dem Pareto-Prinzip („80-20“-Regel). Der italienische Ökonom Vilfredo Pareto beobachtete im Jahr 1906 in Italien, dass 80% des Landes im Besitz von 20% der Menschen waren. Der Amerikaner Joseph M. Juran entwickelte auf Basis dieser Beobachtung die „80 – 20“-Regel oder das „Pareto-Prinzip“ und behauptete, dass diese Regel auf viele verschiedene Aspekte anwendbar sei. Die Regel besagt, dass 80 Prozent aller Wirkungen von 20 Prozent aller Ursachen ausgehen. In VendorLink wird die Regel angewendet, um zu ermitteln, an welche Lieferanten 80% des Einkaufsumsatzes gehen. Nach dieser Theorie also an 20% der Lieferanten. Die Lieferanten, auf die 80% des Einkaufsvolumens entfallen, sind die A-Lieferanten. Die B- und C-Lieferanten teilen die restlichen 20% des Einkaufsvolumens unter sich auf.

ABC-Berechnung in VendorLink
ABC 3Die ABC-Analyse wird während des Imports der Einkaufsdaten durchgeführt. Zuerst werden die Lieferanten nach Größe sortiert, anschließend wird eine Reihe auf Basis des Einkaufsvolumens je Lieferant gebildet (Abbildung 2). Danach wird ein Strich gezogen, nachdem im Wege der Addition der Volumen 80% des Gesamtvolumens erreicht sind. Das sind die A-Lieferanten, die folgenden 10% sind die B-Lieferanten und die letzten 10% die C-Lieferanten. In Abbildung 2 ist deutlich erkennbar, dass die A-Lieferanten eine kleine Gruppe mit einem großen Volumen sind, während die B-Lieferanten aus einer kleinen Gruppe bestehen und ein durchschnittliches Volumen liefern. Die Gruppe der C-Lieferanten ist groß, hierzu gehören viele Lieferanten, auf die nur ein kleiner Teil des Einkaufsvolumens entfällt. Die ABC-Analyse wird in VendorLink anhand von Grafiken und Tabellen präsentiert. Das Heranzoomen einer Gruppe ermöglicht eine tiefergehende Analyse. Für jedes Einkaufspaket, jede Kostenstelle, jeden Lieferanten sowie jede Kostenart und Kostenstellengruppe können das Volumen und die Anzahl der Rechnungen dargestellt und kann außerdem aufgezeigt werden, wie sich diese im Laufe der Jahre entwickelt haben (Abbildung 3).

ABC 4Strategische Auswirkungen
Jede der drei Lieferanten erfordert eine unterschiedliche strategische Herangehensweise. Reduzieren Sie zum Beispiel die Anzahl der C-Lieferanten, indem Sie sie bündeln, und führen Sie für die A- und B-Lieferanten eine Kraljic-Matrix durch.

 

A-Lieferanten
Die A-Lieferanten sind wichtige Lieferanten für die Organisation. Die Wichtigkeit, diese Gruppe aufmerksam zu verfolgen, versteht sich von selbst. Ermitteln Sie anhand der Kraljic-Matrix, um welche Art von Lieferanten es geht, und stimmen Sie darauf die Strategie ab.

Die Anzahl der Lieferanten in der A-Gruppe gibt einen Anhaltspunkt für mögliche zu verfolgende Strategien; es kann zum Beispiel ein Einkaufsrisiko oder auch gerade eine Einkaufschance vorliegen. Wenn die Organisation 80% des Einkaufsvolumens bei einer sehr kleinen Anzahl von Lieferanten ausgibt, stellt dies ein zusätzliches Einkaufsrisiko dar. Denken Sie etwa daran, was passiert, wenn es mit einem dieser Lieferanten Probleme gibt. Wenn die Gruppe der A-Lieferanten sehr groß ist, kann die Möglichkeit bestehen, Mengenrabatte auszuhandeln und sich von Lieferanten zu trennen.

B-Lieferanten
Prüfen Sie die Wichtigkeit dieser Lieferanten, vielleicht können die Produkte und Dienstleistungen dieser Lieferanten mit denen anderer Lieferanten gebündelt werden, so dass sich Mengenrabatte realisieren lassen und neue A-Lieferanten erzeugt werden können.

C-Lieferanten
Diese große Lieferantengruppe hat einen großen Anteil am gesamten Beschaffungsumsatz; weil es sich jedoch um so viele handelt, können sie einen großen Arbeitsaufwand erzeugen. Daher ist es hier wichtig, Mengenrabatte anzustreben und sich von überflüssigen Lieferanten zu trennen. Die Lieferanten, mit denen auch weiterhin Geschäfte getrieben werden, müssen im Hinblick auf Organisationseffizienz gefiltert werden, etwa durch einen Blick auf deren Preis- und Lieferzuverlässigkeit. Darüber hinaus ist in dieser Gruppe aufmerksam zu prüfen, ob die Käufe, die außerhalb eines Vertrags getätigt werden, möglichweise von mit anderen Lieferanten geschlossenen Verträgen gedeckt sind (Maverick buying).

gebrauchte Quelle:

http://nl.wikipedia.org/wiki/Pareto-principe

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